Training & Reitunterricht

Klassische Arbeit an der Hand

Die Ausbildung der Pferde vom Boden blickt auf eine jahrelange alte Tradition zurück. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Hohe Schule anstreben, ob Sie Einsteiger, Profi, Freizeitreiter sind oder einfach nur Abwechselung und Spaß beim Training suchen.

Durch das Schulen der Pferde an der Hand ergeben sich viele verschiedene Möglichkeiten sich mit dem Pferd zu beschäftigen und es an diverse Lektionen heranzuführen.

 

Die Arbeit an der Hand ist mit jedem Pferd möglich, egal welche Rasse, Reitdisziplin und Alter. Vor allem bei jungen Pferden ist es eine gute Möglichkeit diese z.B. an das Gebiss und die Hilfengebung zu gewöhnen.

Zusätzlich vertieft die Handarbeit die Beziehung zwischen Reiter und Pferd und schafft eine gute Basis für weitere Trainingsmöglichkeiten. Zudem gewinnt das Pferd an Gleichgewicht und vertieft dadurch seine Bewegungsabläufe.

 


Bodenarbeit, Körpersprache & Zirkuslektionen

Die Bodenarbeit ist eine wichtige und grundlegende Arbeit mit Pferden (und das nicht nur für junge Pferde).

Hierdurch wird vor allem Respekt, feine Kommunikation durch die Körpersprache und Vertrauen trainiert. Es ist unter anderem auch die Basis der nachfolgenden Freiheitsarbeit.

 

Die Bodenarbeit lässt sich sehr vielfältig gestalten, z.B. durch Gelassenheitstraining, Spiele (wie Ball, Wippe etc.), Führ- und Gehorsamstraining (auch Respekt-Training), die Vorbereitung für die Freiarbeit etc.

Auch Zirkuslektionen wie Kompliment, spanischer Schritt, Flehmen etc. sorgen für Spaß und Abwechselung.

 

Besonders bei der Ausbildung von jungen Pferden nutze ich die Bodenarbeit sehr gerne und viel, um Respekt, Geduld und Vertrauen aufzubauen, bevor mit dem Reiten begonnen wird.

 


Grundlagen der Freiheitsarbeit

Die Freiheitsarbeit mit einem Pferd schafft Vertrauen, Abwechselung und Spaß.

 

Hierbei lernt man, wie die Körpersprache der Pferde anzuwenden ist, sodass das Pferd einem freiwillig folgt, und das durch nur feinste Kommunikation.

 

Es ist einfach ein tolles Gefühl frei mit einem Pferd zu arbeiten, zu spielen und zu kommunizieren!

 

Die Basis hierfür ist die Bodenarbeit & Körpersprache am langen Seil. Später wird in die Freiarbeit übergegangen und es können auch Zirkuslektionen, Halsringreiten und vieles mehr frei trainiert und abgerufen werden.

 

Ich arbeite mit meinen Pferde mindestens 1-2 mal in der Woche vom Boden aus oder in der Freiarbeit, vor allem um ihnen Abwechselung, Spiel und Spaß zu verschaffen. Die Pferde werden außerdem dadurch wesentlich selbstbewusster und denken selber mit.

 


Spezielle Longenarbeit/ Rückenschule

Die Arbeit an der Longe ist eine gute Methode z.B. für Konditionsaufbau, Muskelaufbau und um das Pferd ohne Reitergewicht zu bewegen/trainieren.

 

Für mich ist die Arbeit an der Longe noch viel mehr.

An der Longe erarbeite ich mir das Gleichgewicht des Pferdes, v.a. durch Innenstellung, Vorwärts-abwärts, Tempiwechsel, Übergänge und Seitengänge wie Übertreten.

Durch das Übertreten auf gebogenen Linien wird die Bauchmuskulatur trainiert, wodurch das Pferd den Rücken hebt → Rückenschule.

Zudem wird auch die Muskulatur der Hinterhand stark trainiert. Die Pferde werden durchlässiger und schwingen mehr über den Rücken.

Auch achte ich dabei auf einen klaren und ruhigen Takt in allen Gangarten. Ich arbeite dabei hauptsächlich mit Longe und Kappzaum.

 


Doppellongenarbeit

Die Arbeit an der Doppellonge ist vor allem für junge Pferde, die an das Gebiss und späteres Reiten herangeführt werden sollen von Vorteil.

Auch für alle anderen Altersklassen ist es eine gute Abwechselung und vor allem Konditionstraining.

 

Hierbei arbeite ich mit Longiergurt, Doppellonge, Trense und Peitsche.

 

Die Verschnallung geht nicht um die Hinterhand des Pferdes, denn dabei bekommt das Pferd bei jedem Schritt, den es läuft, einen Ruck ins Maul. Auf den Fotos (noch nicht verfügbar) ist gut zu erkennen, wie ich die Seile verschnalle, um eine feine Einwirkung zu gewährleisten.

 


Sitzschulung und Reiten

Ich gebe Reitunterricht, der individuell auf Reiter und Pferd abgestimmt ist, dabei spielt Ausbildungsstand, Alter und Pferderasse keine Rolle.

 

Durch gezielten Trainingsaufbau unter Berücksichtigung biomechanischer Abläufe soll das Pferd optimal auf seine Aufgaben vorbereitet werden.

 

Dabei lege ich sehr viel Wert auf einen korrekten Sitz und eine feine reiterliche Einwirkung.

 


Unterstützung beim Anlernen/Anreiten junger Pferde

Das Anlernen eines jungen Pferdes geschieht bei mir vom Boden aus. Je nach Pferd ist es dabei sehr unterschiedlich, wie lange und mit welchen Übungen ich dort beginne.

Jedes Pferd ist individuell und lernt unterschiedlich schnell, hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht etc.

 

Generell ist für mich die Bodenarbeit, die Handarbeit und auch die Arbeit an der Doppellonge sehr wichtig, bevor mit dem Reiten begonnen wird.